Mechanischer Einbruchschutz

Einbruchhemmung für Fenster, Türen, Fassaden und Sicherheitsverglasungen – abgestimmt auf Schutzbedarf, Nutzung und Architektur.

Mechanischer Einbruchschutz entsteht nicht durch die Auswahl eines einzelnen Produkts. Entscheidend ist das abgestimmte Zusammenspiel von Bauteilen, Anschlüssen, Montage und den angrenzenden Sicherheitssystemen. Als unabhängiger Sachverständiger bewerte und entwickle ich Lösungen deshalb aus Sicht des gesamten Sicherheitskonzepts.

Einbruchhemmung ist eine Systemleistung

Entscheidend ist das Zusammenspiel der gesamten Konstruktion

Einbruchhemmende Fenster, Türen und Fassaden müssen als vollständige Konstruktion funktionieren. Eine hohe Widerstandsfähigkeit einzelner Komponenten reicht nicht aus, wenn Anschlüsse, Befestigungen oder angrenzende Bauteile Schwachstellen bilden.

Die DIN EN 1627 bis DIN EN 1630 bilden den normativen Rahmen für die Klassifizierung und Prüfung einbruchhemmender Bauteile. Für Sicherheitsverglasungen beschreibt die DIN EN 356 den Widerstand gegen manuellen Angriff. Entscheidend ist jedoch nicht das Nebeneinander einzelner Nachweise, sondern deren technisch abgestimmte Einbindung in das Gesamtsystem.

Schutzziel und Angriffsszenario:
Gefährdung, Zugänglichkeit und erwartete Vorgehensweisen bestimmen das erforderliche Sicherheitsniveau.
Konstruktion und Schnittstellen:
Verglasung, Rahmen, Beschläge, Verriegelung, Befestigung und Baukörperanschluss müssen gemeinsam funktionieren.
Nutzung und Architektur:
Sicherheitsanforderungen müssen mit Bedienbarkeit, Gestaltung und weiteren Gebäudefunktionen abgestimmt werden.

Einbruchhemmung nach DIN EN 1627

Die DIN EN 1627 klassifiziert die einbruchhemmenden Eigenschaften von Türen, Fenstern, Vorhangfassaden und weiteren Bauteilen. Die DIN EN 1628 bis DIN EN 1630 beschreiben die Prüfungen unter statischer und dynamischer Belastung sowie gegen manuelle Einbruchversuche.

Widerstandsklassen RC2 bis RC6
Die Klassen stehen für unterschiedliche normative Angriffsniveaus und Widerstandseigenschaften.
Sicherheitsverglasungen nach DIN EN 356
Je nach Anforderung kommen durchwurfhemmende oder durchbruchhemmende Verglasungen zum Einsatz.
Nachweis der Gesamtkonstruktion:
Die Klassifizierung bezieht sich auf die geprüfte beziehungsweise dokumentierte Ausführung – nicht isoliert auf Glas, Profil oder Beschlag.
Projektspezifische Einordnung:
Die geeignete Widerstandsklasse ergibt sich aus Gefährdung, Schutzziel, Nutzung, Einbausituation und Sicherheitskonzept.

Hohe Sicherheit und Ästhetik sind kein Widerspruch

Einbruchhemmende Konstruktionen müssen die Architektur nicht sichtbar dominieren. Auch hohe Sicherheitsanforderungen können in transparente und gestalterisch anspruchsvolle Fenster-, Tür- und Fassadensysteme integriert werden.

Voraussetzung ist, dass Schutzwirkung, Gestaltung und Nutzung von Beginn an gemeinsam betrachtet werden. Nachträglich ergänzte Einzelmaßnahmen erreichen häufig nicht die technische und gestalterische Qualität einer frühzeitig abgestimmten Gesamtlösung.

Transparenz und Gestaltung
Sicherheitsverglasungen und schlanke Konstruktionen können hohe Schutzanforderungen mit einer offenen Architektur verbinden.
Nutzung und Funktion
Bedienbarkeit, Zugänglichkeit, Fluchtwegfunktionen und betriebliche Abläufe müssen mit dem Sicherheitsniveau vereinbar bleiben.
Einbruch- und Durchschusshemmung:
Treffen unterschiedliche Schutzanforderungen zusammen, müssen Verglasung, Rahmen, Befestigung und Anschlüsse beide Funktionen im Gesamtsystem unterstützen.
Anspruchsvolle Objektbereiche:
Besonders relevant ist diese Abstimmung bei Juwelieren, Banken, Botschaften, hochwertigen Verkaufsflächen, repräsentativen Eingängen und transparenten Fassaden.
DENGG Engineering Security Logo

Verlässlich und diskret – deutschlandweit und international

Bei sensiblen sicherheitstechnischen Fragestellungen zählen neben Fachkompetenz auch Verbindlichkeit, Diskretion und klare Kommunikation. Ich berate Unternehmen, Behörden, Versicherer, Planungsbüros und private Auftraggeber deutschlandweit und international.

x

Per­so­nen­zer­ti­fi­zier­ter Sach­ver­stän­di­ger für me­cha­ni­sche Si­cher­heits­tech­nik. Für Neu­bau, Nach­rüs­tung und si­cher­heits­tech­ni­sche Be­wer­tun­gen sowie Ent­wick­lung von phy­si­schen Si­cher­heits­sys­te­men. Schwer­punkt Si­cher­heits­glas-Sys­te­me für Ein­bruch- und Be­schuss­hem­mung inkl. Ein­bruch­mel­de­tech­nik in u.a. Tür, Fens­ter und Fas­sa­de.

Anschrift
Dengg Engineering Security
Jugendheimweg 3b
86956 Schongau