Durchschusshemmung für Verglasungen, Fenster, Türen und Fassaden

Unabhängige Beratung, sicherheitstechnische Bewertung und Entwicklung beschusshemmender Systeme – von der Schutzbedarfsanalyse über die Produktentwicklung bis zur fachlichen Begleitung von Prüfungen.

Beschusshemmung ist eine Systemaufgabe

Eine durchschusshemmende Verglasung allein gewährleistet noch keine sichere Gesamtlösung. Entscheidend ist das Zusammenwirken von Verglasung, Rahmenkonstruktion, Befestigung, Glasfalz, Anschlussbereichen und angrenzenden Bauteilen.

Als unabhängiger und personenzertifizierter Sachverständiger unterstütze ich Bauherren, Planer, Sicherheitsverantwortliche und Hersteller bei der Auswahl, Bewertung und Entwicklung beschusshemmender Sicherheitslösungen – von der Definition der Schutzanforderung bis zur fachlichen Begleitung von Prüfungen und Projekten.

Schutzanforderung und Bedrohungsszenario analysieren
Verglasung und Bauelement als Gesamtsystem bewerten
Schwachstellen und sicherheitskritische Schnittstellen erkennen
Produktentwicklungen und Beschussprüfungen fachlich begleiten

Durchschusshemmende Systeme

Schutzwirkung und Architektur in Einklang bringen

Beschusshemmende Systeme müssen weit mehr leisten als den Nachweis einer definierten Beschussklasse. Sie sollen sich funktional und gestalterisch in Gebäude integrieren und gleichzeitig weitere technische Anforderungen erfüllen. Bereits in frühen Projektphasen lassen sich Zielkonflikte erkennen und konstruktiv lösen.

Schutzwirkung und Konstruktion

Die Auswahl einer geeigneten Systemlösung berücksichtigt neben der erforderlichen Beschussklasse auch Konstruktion, Materialkombination, Bauraum und die Wechselwirkungen zwischen Verglasung und Bauelement.

Funktion und Gestaltung

Beschusshemmende Systeme lassen sich heute mit hohen Anforderungen an Transparenz, optische Qualität und Architektur verbinden, ohne die sicherheitstechnischen Anforderungen aus dem Blick zu verlieren.

Ganzheitliche Systemintegration

Beschusshemmende Verglasungen werden häufig mit weiteren Anforderungen wie Einbruch-, Brand-, Schall- oder Wärmeschutz kombiniert. Entscheidend ist ein aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem.

UNABHÄNGIGE EXPERTISE

Sicherheit beginnt mit der richtigen Bewertung

Beschusshemmende Systeme stellen hohe Anforderungen an Konstruktion, Materialauswahl und die Abstimmung aller sicherheitsrelevanten Komponenten. Bereits kleine Abweichungen können die Schutzwirkung eines Gesamtsystems beeinflussen.

Als unabhängiger und personenzertifizierter Sachverständiger unterstütze ich Bauherren, Planer, Unternehmen und Hersteller dabei, sicherheitstechnische Anforderungen nachvollziehbar zu bewerten, Risiken frühzeitig zu erkennen und technisch fundierte Entscheidungen zu treffen.

Beratung und Sicherheitskonzeption:
Definition geeigneter Schutzanforderungen und Systemlösungen.
Sicherheitstechnische Bewertung:
Analyse geplanter oder bestehender durchschusshemmender Systeme.
Produktentwicklung und Prüfbegleitung:
Fachliche Unterstützung von der Entwicklung bis zur Beschussprüfung.
Gutachten und technische Stellungnahmen:
Unabhängige Bewertungen für Planung, Ausführung und Bestand.

Numerische Simulation in der Produktentwicklung

Numerische Simulationen ermöglichen es, Materialverhalten, Spannungs­verteilungen und konstruktive Zusammenhänge bereits in frühen Entwicklungs­phasen sichtbar zu machen. Sie unterstützen die Entwicklung neuer Sicherheits­lösungen, die Vorbereitung von Beschuss­prüfungen und die Bewertung projekt­spezifischer Frage­stellungen.

Produktentwicklung beschleunigen

Simulationen unterstützen die Entwicklung neuer Glas- und Systemaufbauten bereits vor der ersten physischen Prüfung und schaffen eine fundierte Grundlage für konstruktive Entscheidungen.

Projektspezifische Szenarien bewerten

Nicht jede Einbausituation oder Belastung lässt sich unter normierten Prüfbedingungen oder im Prüfinstitut wirtschaftlich nachbilden. Numerische Simulationen ermöglichen die fachliche Bewertung projektspezifischer Randbedingungen und individueller Angriffsszenarien.

Beschussprüfungen gezielt vorbereiten

Virtuelle Analysen ermöglichen den Vergleich unterschiedlicher Varianten und unterstützen die Planung sowie Optimierung späterer Beschussprüfungen.

Schwachstellen frühzeitig erkennen

Materialbeanspruchungen, Spannungsverteilungen und konstruktive Auffälligkeiten können bereits während der Entwicklung analysiert werden. Dadurch lassen sich Optimierungspotenziale frühzeitig identifizieren und Entwicklungsrisiken reduzieren.

Numerische Simulationen ersetzen keine normgerechte Beschussprüfung. Sie erweitern jedoch die Möglichkeiten der Produktentwicklung und ermöglichen die Bewertung projektspezifischer Fragestellungen, die mit standardisierten Prüfverfahren allein häufig nicht abgebildet werden können.

Normen und Prüfgrundlagen der Beschusshemmung

Die Auswahl und Bewertung beschusshemmender Systeme setzt ein fundiertes Verständnis der jeweiligen Normen und Prüfgrundlagen voraus. Entscheidend ist dabei, ob einzelne Verglasungen oder vollständige Bauelemente betrachtet werden.

DIN EN 1063

Die DIN EN 1063 regelt die Prüfung und Klassifizierung beschusshemmender Verglasungen. Sie definiert Widerstandsklassen auf Grundlage festgelegter Prüfbedingungen und bildet die Grundlage für die Bewertung ballistischer Sicherheitsverglasungen.

VPAM-Prüfrichtlinien

Die VPAM-Prüfrichtlinien ergänzen europäische Normen um produktspezifische Prüfverfahren für unterschiedliche Schutzsysteme. Sie kommen insbesondere bei Spezialanwendungen und sicherheitstechnischen Sonderlösungen zum Einsatz.

DIN EN 1522 / DIN EN 1523

Diese Normen beschreiben die Anforderungen sowie die Prüfung beschusshemmender Fenster, Türen, Abschlüsse und weiterer Bauelemente. Dabei werden neben der Verglasung auch Rahmen, Konstruktion und sicherheitsrelevante Schnittstellen bewertet.

DIN EN 1522 / DIN EN 1523

Die VPAM-Prüfrichtlinien ergänzen europäische Normen um produktspezifische Prüfverfahren für unterschiedliche Schutzsysteme. Sie kommen insbesondere bei Spezialanwendungen und sicherheitstechnischen Sonderlösungen zum Einsatz.

STANAG 4569

Der NATO-Standard STANAG 4569 definiert Prüfanforderungen und Schutzklassen für militärische Fahrzeuge und ausgewählte Schutzsysteme. Er wird vor allem bei militärischen Anwendungen und besonderen Gefährdungsszenarien herangezogen.

Wichtig: Eine Klassifizierung gilt grundsätzlich nur für den geprüften Aufbau einschließlich der definierten Prüfbedingungen. Änderungen an Verglasung, Rahmen, Konstruktion oder Einbausituation können Einfluss auf die Schutzwirkung des Gesamtsystems haben. Die Auswahl der geeigneten Prüfgrundlage und die fachliche Einordnung der jeweiligen Klassifizierung sind wesentliche Bestandteile einer sicherheitstechnischen Bewertung.

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Bei sensiblen sicherheitstechnischen Fragestellungen zählen neben Fachkompetenz auch Verbindlichkeit, Diskretion und klare Kommunikation. Ich berate Unternehmen, Behörden, Versicherer, Planungsbüros und private Auftraggeber deutschlandweit und international.

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